Rezepte nach Alphabet

Pizzateig klassisch

Zutaten:

400 g Backfein Weizenmehl glatt
¼ L lauwarmes, stilles Mineralwasser
15 g frisch Hefe
4 EL gutes, extra natives Olivenöl
1 EL Meersalz
½ TL Staubzucker

Zubereitung:

Das Mehl sieben und etwa 4/5 davon kegelförmig auf der Arbeitsfläche häufen. In die Mitte eine Mulde drücken. Den Zucker und die Hefe in wenig Wasser auflösen und in die Mulde gießen. Anfangs etwa 2/3 des Wasser zugeben und gut vermengen (Die Wassermenge hängt stark von der verwendeten Mehlsorte ab). Der Teig ist in diesem Stadium richtig, wenn er sehr weich ist und an Fingern sowie der Arbeitsplatte kleben bleibt. Dann das Salz in etwas Wasser auflösten und einkneten. Das Öl zugeben und das restliche Mehl darüber streuen. Alles zu einem glatten, geschmeidigen, nicht mehr klebenden Teig verkneten. Dann für mindestens 10 Minuten kräftig durchkneten und immer wieder auf die Arbeitsfläche schlagen. Ist der Teig glatt und elastisch und läßt er sich leicht von Arbeitsfläche und Fingern lösen, den Pizzateig vierteln, zu Kugel formen, oben kreuzförmig einschneiden und mit einem feuchten Baumwolltuch abdecken (verhindert die Bildung einer Kruste). Bei Zimmertemperatur für mindestens 3 Stunden gehen lassen. Nach dem Gehen den Teig leicht ausrollen und mit den Handrücken (Ringe und Uhren entfernen, da sonst der Teig leicht reißt) dünn zu einem runden Pizzaboden mit dickerem Rand ausziehen. Den Teig nach Wahl belegen und bei mindestens 250 °C, ideal wären 320 °C, für etwa 15 Minuten backen.
Tipp:
Im Idealfall sollte eine spezielle Weizenmehlmischung für Pizzateige verwendet werden. (siehe Haberfellner Pizzamehl Spezial).  Da dieses bei uns schwer erhältlich ist einfach auf Weizenmehl zurück greifen.
Germ: Am Besten geeignet ist und bleibt frische Hefe. Nur diese liefert den typischen Geschmack. Wasser: Ob man es glaubt oder nicht, auch das Wasser spielt eine große Rolle für den guten Geschmack. Es sollt kalk- und chlorfrei sein, weshalb sich am Besten stilles Mineralwasser dafür eignet.
Salz: Nur gutes Salz bring guten Geschmack. Daher auf jeden Fall gutes Meersalz verwenden. Olivenöl: Jeder weiß, dass es hier große Unterschiede gibt. Daher nicht zum billigsten Öl greifen, sondern hochwertige Öle verwenden.
Gehen lassen: Wichtig für einen optimalen Geschmack ist, dass der Teig bei Zimmertemperatur langsam, für mindestens 3 Stunden, noch besser über Nacht, aufgehen kann und nicht zu warm gehalten künstlich schneller zur Verarbeitung fertig ist. Zudem muss unbedingt Zugluft verhindert werden, da diese den Prozess stört und ein gutes Ergebnis zu Nichte macht.
Haltbarkeit: Der Teig hält sich in einem feuchten Baumwolltuch eingewickelt im Gemüsefach des Kühlschranks etwa 2 Tage. - Der Teig lässt sich auch ideal portionsweise einfrieren. Dann je nach Bedarf auftauen, nochmals für kurz gehen lassen, ausziehen und belegen.
Varianten: Unter den Teig Gewürze wie z.B. Basilikum, Oregano, Salbei oder Knoblauch mengen.