Nach Saison

Dinkel-Ingwer-Gewürzbrot

Zutaten:

0,5 kg Vollkorndinkelmehl oder Backfein Dinkelmehl glatt
40 g frischen Germ oder 1 Pkg Trockengerm
ca. 200 ml handwarmes Wasser
0,25 l zimmerwarmes Joghurt (3,5 % Fettanteil)
1 EL Salz
1 TL Zucker
60 g frischen Ingwer (geschält gewogen)
1 TL ganzer Kümmel
1 EL ganzer Fenchel
1 EL ganzer Koriander
2 EL extra natives Olivenöl

Zubereitung:

Vorbereitung:
Den frischen Ingwer schälen, in dünne Scheiben und dann in Streifen schneiden. Alle Zutaten genau abwiegen und das Mehl in den Kessel sieben. Den Germ zerbröseln und in etwas warmem Wasser auflösen. Das Salz mit dem gesiebten Mehl vermengen. 1.Tag: In der Mitte des Mehls eine Mulde drücken. Den aufgelösten Germ, das Wasser sowie das Joghurt in diese Mulde füllen und mit wenig Mehl bestäuben. Die Schüssel mit einem Tuch abdecken und das Dampfl an einem warmen Ort etwa 30 Minuten gehen lassen. Dinkel-Inwer-Hefeteig Das Olivenöl, den Zucker sowie die Gewürze und den Ingwer zum Dampfl geben. Mit der Hand oder der Küchenmaschine alle Zutaten zu einem geschmeidigen, sich von der Schüssel lösenden Germteig abschlagen. Den Teig mit einem Küchentuch oder Frischhaltefolie abdecken und an einem warmen Ort, abgedeckt, für etwa eine Stunde gehen lassen bis sich das Volumen in etwa verdoppelt hat. Hat sich der Teig verdoppelt nochmals kräftig durchkneten, zu einer Kugel formen und erneut in eine mit Mehl ausgestreute Schüssel geben. Den Teig erneut abdecken und für mindestens 12 Stunden, am Besten über Nacht an einem warmen Ort rasten lassen.
2. Tag:
Den Hefeteig nochmals durchkneten, mit einem Küchentuch oder Klarsichtfolie abdecken und für eine weitere Stunde gehen lassen Das Backblech mit Backpapier auslegen. Nach dem erneuten Aufgehen, den Hefeteig aus der Schüssel nehmen, nochmals kräftig durchkneten und zu einem länglichen Brotlaib formen. Mit einem scharfen Messer, am Besten einer Rasierklinge, oben in der Mitte der Länge nach leicht einschneiden. Erneut abdecken und für weitere 30 Minuten gehen lassen. Fertigstellung: Während des letzten mal gehen, das Backrohr bei Ober-/Unterhitze oder bei Umluft auf volle Hitze vorheizen. Unterdessen eine Auffangschale auf den Boden des Backrohrs schieben. Hat das Backrohr seine höchste Hitze erreicht, das Brot auf mittlerer Schiene, unter möglichst kurzem Öffnen der Ofentüre in das vorgeheizte Backrohr schieben. Sofort eine Tasse Wasser in die Auffangschale leeren und um den Wasserdampf im Rohr zu behalten die Ofentür sofort verschließen. Nach ca. fünf Minuten die Temperatur auf 180 bis 200 °C zurückdrehen und für weitere 20 bis 30 Minuten goldbraun gar backen (das Brot muss beim Klopfen auf den Boden hohl klingen). Das fertig gebackene Brot aus dem Backofen nehmen und sofort mit kaltem Wasser besprühen oder bepinseln (bring einen schonen Glanz der Kruste). Vom Backblech nehmen und auf einem Backgitter abkühlen lassen. Dann aufschneiden und mit einem Brotbelag nach Wahl genießen.

 

Tipp:

Haltbarkeit:
Das Dinkel-Ingwergewürzbrot hält sich gut und lange in einem Brottopf und bei Zimmertemperatur frisch Auf keinen Fall sollte das Brot im Kühlschrank aufbewahrt werden, denn dort wird es schneller altbacken. Das Dinkel_ingwergewürzbrot eignet sich hervorragend zum einfrieren. Bei Bedarf halbieren und dann am Besten fünf Stunden vor Verzehr auftauen lassen.
Beilagen:
Butter, Käse, Wurst, Schinken und Co. Bauernspeck, geselchtem Fleisch, Innviertler Erdäpfelkas, Liptauer und anderen pikanten Aufstrichen. Gewürz- oder Salzgurken, eingelegten oder frischen Pfefferoni, Perlzwiebeln, Belgian sowie Mixed Pickles, Oliven und anderen eingelegtem Sauergemüse oder Chutneys, Pickles, Relishes und Gewürzsaucen. Frische Tomaten, Rettich und anderes frisches Gemüse. Butter und Bienenhonig oder Marmelade Beilage zu: Besonders gut zu asiatischen Salaten Zu allen anderen Salaten, Fisch-, Fleisch-, Geflügelgerichten Als Beilage zu Suppen und Eintopfgerichten Grill- oder Partyfesten Varianten: Die einzelnen Gewürze durch fertiges Brotgewürz verwenden.